© Stiftung für die Weiterbildung schweizerischer Richterinnen und Richter
STIFTUNG FÜR DIE WEITERBILDUNG SCHWEIZERISCHER RICHTERINNEN UND RICHTER

Tagungen

Der Beweis im Zivilprozess

Die Tagung richtet sich in erster Linie an Richter/innen und Gerichtsschreiber/innen, welche sich in ihrer Praxis mit dem Thema Beweis im Zivilprozess befassen. Der Schwer- punkt liegt dabei auf Themen, welche sich im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren erge- ben. Vertreter aus Lehre, Rechtsprechung und Anwaltschaft werden praktische Knack- punkte und Lösungsstrategien aufzeigen. Abgerundet wird die Veranstaltung mit Inputs aus der Psychologie und einer Darstellung, wie diese psychologischen Erkenntnisse im Zivilverfahren umgesetzt werden können. Die Tagung wird am 28./29. November 2019 wiederholt.
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Betreuung und Kinderunterhalt

Die Tagung richtet sich an Fachleute von Gerichten, KESB und aus der Advokatur, welche sich in ihrer Praxis mit Betreuungsregelungen von Eltern in Trennungs- oder Scheidungs- situationen befassen. Erfahrene Praktiker/innen werden aus psychologischer bzw. sozio- logischer Sicht die Betreuungs- und Besuchsrechtsstreitigkeiten beleuchten und mögli- che Lösungsstrategien darlegen. Weiter erfolgt ein Input zur Berechnung des Kinder- unterhalts aus bundesgerichtlicher und anwaltlicher Sicht. Abgerundet wird die Veran- staltung mit Workshops, in welchen die Teilnehmer/innen ihre Erkenntnisse vertiefen und Erfahrungen austauschen können. Die Tagung findet am 16. April 2020 in Olten statt.
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Richteraustauschprogramm

Sind Sie daran interessiert, wie Kolleginnen und Kollegen anderer Kantone mit den Fragen umgehen, welche sich im eigenen Kanton stellen? Dafür steht unser Richteraustauschpro- gramm zur Verfügung. Ein Austausch über die Kantons- oder auch Sprachgrenzen hinweg gibt Anregungen für die eigene Berufsausübung und die Organisation des eigenen Ge- richts.
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Deutsch-Schweizer Justizseminar

Rechtsstaatliche Demokratie im Spannungsfeld zwischen Recht, Politik

und Wirtschaft

Die rechtsstaatliche Demokratie steht derzeit in vielen Ländern der Welt unter Druck. In Deutschland macht sich das z.B. in zunehmender Ausländerfeindlichkeit, Hetze im Netz und verstärktem Zulauf zu rechtsgerichteten Parteien und Gruppierungen bemerkbar. Um das Funktionieren des Rechtsstaats und die Akzeptanz rechtsstaatlicher Demokratie in der Bevölkerung zu stärken, hat die deutsche Bundesregierung mit den Landesregie- rungen im Januar 2019 einen sog. Pakt für den Rechtsstaat geschlossen. Im Rahmen dieses Paktes soll einerseits die Personalausstattung der Justiz verbessert werden, andererseits soll aber auch die Qualität der Rechtspflege gesteigert werden, z.B. durch mehr Fortbildung, Digitalisierung und die Stärkung interkultureller und kommunikativer Kompetenzen. Sind diese Maßnahmen ausreichend, oder verlangt die Sicherung rechts- staatlicher Demokratie ein grundsätzlicheres Nachdenken über das Verhältnis von Recht, Politik und Wirtschaft in der modernen Industriegesellschaft? Die Schweiz ist weltweit ein Vorreiter und ein Vorbild für gelebte rechtsstaatliche Demokratie. Gibt es in der Schweiz ähnliche Probleme wie in Deutschland und wie geht die Schweiz damit um? Was können beide Länder in diesem Zusammenhang voneinander lernen? Das Deutsch-Schweizer Justizseminar vom 25. - 29. Mai 2020 ist ein gemeinsames Pro- jekt der Deutschen Richterakademie und der Stiftung. Es richtet sich an Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte aus allen Bereichen. Die Teilnehmen- den aus der Schweiz sind zu diesem Seminar eingeladen, die Deutsche Richterakademie kommt für sämtliche Kosten vor Ort auf. Weitere Informationen folgen.
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