© Stiftung für die Weiterbildung schweizerischer Richterinnen und Richter
STIFTUNG FÜR DIE WEITERBILDUNG SCHWEIZERISCHER RICHTERINNEN UND RICHTER

Der Richter und die Anklage

Inhalt und Ziel

Die Anklage als Herrin im Gerichtssaal: Mit ihr steht und fällt ein Strafprozess. Die Anklageschrift bestimmt den

Verfahrensgegenstand in sachlicher und persönlicher Hinsicht. Daher ist die sorgfältige Auseinandersetzung mit der

Anklage im Arbeitsalltag des Strafrichters unentbehrlich.

Die Tagung beleuchtet die Anklage aus verschiedenen Blickwinkeln – Lehre, Gericht, Staatsanwaltschaft, Verteidigung

– und geht in Workshops auf praktische Beispiele ein. Sie richtet sich an Richter/innen und Gerichtsschreibende aller

Instanzen sowie an Mitarbeitende der Strafverfolgungsbehörden, die ihre Anklagen vor Gericht vertreten.

Programm

Donnerstag, 15. November 2018

10.30

Anklage: Prüfung, "Heilung", Rückzug, Rechtskraft (Gesetz und Praxis)

Prof. Dr. Jürg-Beat Ackermann

11.30

Anklage aus richterlicher Sicht

Dr. Hans Mathys

14.15

Workshops 1. Runde

Workshop I (deutsch):

Die Anklage und das erstinstanzliche Verfahren

Giuseppe Muschietti

Workshop II (deutsch):

Die Anklage und das Berufungsverfahren

Caroline Horny

Workshop III (französisch; mit Übersetzung):

Die Anklage und das Strafbefehlsverfahren

Muriel Barrelet

Die Teilnehmenden können zwei Workshops besuchen. Die Einteilung erfolgt nach Möglichkeit

aufgrund der gewünschten Prioritäten

16.30

Workshops 2. Runde

Freitag, 16. November 2018

08.45

Anklage und Verteidigung

Niklaus Ruckstuhl

09.45

Anklage und "Europäische Staatsanwaltschaft"

Peter Schneiderhan

11.10

Aufschub der Anklageerhebung gegen Unternehmen (AAU): Ein Paradigmenwechsel?

Michael Lauber

12.10

Diskussion zum Referat von Bundesanwalt Michael Lauber

12.30

Abschluss der Tagung

 

Tagungsleitung und Auskunft

Giuseppe Muschietti

Vizepräsident des Bundesstrafgerichts, Bellinzona

Dr. Petra Venetz

Vizepräsidentin des Kriminalgerichts Luzern

Ursula Morf

Sekretariat der Stiftung, Buch am Irchel

Referierende / Workshopleiter/in

Prof. Dr. Jürg-Beat Ackermann

Professor für Strafrecht und Strafprozessrecht, Universität Luzern

Muriel Barrelet

Juge d’instance, Tribunal régional, La Chaux-de-Fonds

Caroline Horny

Stv. leitende Staatsanwältin, Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Muttenz

Michael Lauber

Bundesanwalt, Bern

Dr. Hans Mathys

a. Bundesrichter, Dielsdorf

Giuseppe Muschietti

Vizepräsident des Bundesstrafgerichts, Bellinzona

Prof. Dr. Niklaus Ruckstuhl

Advokat, Allschwil

Dr. Peter Schneiderhan

Oberstaatsanwalt, Stuttgart

Weitere Informationen Anmeldung

Am 15./16. November 2018 sind noch Plätze frei. Anmeldungen werden weiterhin gerne entgegengenommen.

Kosten und Übernachtung

Die Kosten für die Teilnahme (inkl. Mahlzeiten, Übernachtung, Unterlagen, Simultanübersetzung frz.-dt., Transport

Bahnstation Wichtrach – Studienzentrum) belaufen sich auf Fr. 830.00 (ohne Übernachtung Fr. 730.00). Teilnehme-

rinnen und Teilnehmer der erstinstanzlichen Bundesgerichte sowie aus Kantonen, die "Mitglied" der Stiftung sind,

bezahlen Fr. 780.00 (mit Übernachtung) bzw. Fr. 680.00 (ohne Übernachtung). Bei Abmeldungen nach der

Zustellung der Anmeldebestätigung müssen wir Fr. 150.00 zurückbehalten bzw. in Rechnung stellen.

Das Sekretariat erteilt Ihnen gerne weitere Auskünfte.

Donnerstag/Freitag, 15./16. November 2018 - Studienzentrum Gerzensee/BE

Gerzensee

Gerzensee

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